Artenschutz in Honduras

Das Schutzprojekt Utila-Leguan
Dr. G. Köhler
1. Einleitung

Trotz ihrer großen Fruchtbarkeit und Anpassungsfähigkeit sind Schwarzleguane an vielen Orten, an denen sie einst überaus häufig waren, mittlerweile vom Aussterben bedroht bzw. bereits verschwunden. Die Abnahme der Populationsstärken ist sowohl direkt (Jagd zum Verzehr) als auch indirekt (Zerstörung der Lebensräume) auf menschliche Einwirkungen zurückzuführen. Leguane werden seit mindestens 7.000 Jahren zum menschlichen Verzehr gejagt (Cooke 1981), ohne daß sie dadurch ausgerottet worden wären. Erst eine rapide wachsende Bevölkerung in Zusammenhang mit besseren Transportmöglichkeiten sowie die Verwendung von Schußwaffen haben zu diesem massiven Rückgang geführt. Die Zerstörung der Lebensräume und der großzügige Einsatz von Pestiziden haben ihr übriges dazu beigetragen (Fitch et al. 1982).

Besonders kritisch ist die Situation für die Arten mit nur kleinräumiger Verbreitung. Auf der 41 Quadratkilometer großen Insel Utila vor der Karibikküste von Honduras (Abb. 1) befindet sich das weltweit einzige Vorkommen des Utila-Leguans (Ctenosaura bakeri, Abb. 2). Intensive Jagd hat diese Großechse an den Rand der Ausrottung gebracht.

 
Landkarte Abb. 1
Lage der Insel Utila
 
2. Das Projekt

Das "Schutzprojekt Utila-Leguan, Honduras" wurde 1994 mit dem Ziel der dauerhaften Erhaltung des Utila-Leguans im natürlichen Lebensraum initiert, nachdem der Verfasser während einer Forschungsreise erste Untersuchungen zur Bestands Situation Von C. bakeri durchführen konnte (Köhler 1995, 1998 a). Die geschätzte Gesamtpopulation der Art belief sich auf nur wenige hundert Exemplare. Als Hauptursache für den drastischen Rückgang der Leguanpopulationen auf Utila ist die massive Jagd auf die Tiere durch den Menschen anzusehen. Die Einheimischen stellen vor allem den trächtigen Weibchen am Eiablageplatz nach, um die von ihnen begehrten Leguaneier zu erhal ten. Es war abzusehen, daß der Utila-Leguan innerhalb weniger Jahre unwiederbringlich der Ausrottung zum Opfer gefallen wäre, wenn diese Entwicklung angehalten hätte. Weitere Faktoren, die zur Abnahme der Leguanbestände beitragen, sind verwilderte Hunde und Katzen, die Verunreinigung der Mangrovensümpfe (Lebensraum des Utila-Leguans; Abb. 3) mit Müll sowie der Verlust von Eiablageplätzen durch bauliche Veränderungen von Strandbiotopen zugunsten des Tourismus. Der BNA hat das Projekt von Anfang an großzügig unterstützt und somit eine wesentliche Starthilfe gegeben, die für die erfolgreiche Entwicklung des Vorhabens entscheidend war (Köhler 1996). Seit 1997 ist das "Schutzprojekt Utila-Leguan, Honduras" ein gemeinsames Vorhaben der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt von 1858 e.V. - Hilfe für die bedrohte Tierwelt (ZGF) und der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft (SNG), Frankfurt, wodurch dem Projekt wesentliche neue Möglichkeiten eröffnet wurden. 

 
Utila-Leguan Abb. 2
Erwachsenes Männchen des Utila-Leguans (Ctenosaura bakeri) (alle Fotos: G. Köhler)
 
Mangrovensumpf Abb. 3
Der Lebensraum des Utila-Leguans ist der Mangrovensumpf
 
3. Umsetzung und Ergebnisse

3.1. Forschungs- und Zuchtstation für Leguane

Am 25. April 1998 wurde die "IGUANA Research & Breeding Station", die seit Mitte 1997 mit den Mitteln der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt von 1858 e.V. - Hilfe für die bedrohte Tierwelt (ZGF) gebaut werden konnte und nunmehr das "Kernstück" des Projektes darstellt, offiziell in Betrieb genommen (Abb. 4).

Die Forschungs- und Zuchtstation für Leguane ist ein zweistöckiges Gebäude, das abgesehen vom Betonfundament weitgehend aus Holz gebaut wurde. Ebenerdig befinden sich das große Besucherzentrum, zwei Labore und ein Büro. Über eine Außentreppe erreicht man die zweite Etage mit den Quartieren für die Mitarbeiter. Entlang der gesamten Front der zweiten Etage ist eine Veranda angebracht, von der man das Stationsgelände überblickt. Die Station ermöglicht eine effektive und kontinuierliche Projektarbeit, dient Wissenschaftlern und Naturschützern als Basis und ist auch für die Aufklärung und Umwelterziehung auf Utila von großer Bedeutung. 

 
Forschungs- und Zuchtstation Abb. 4
Seit der Eröffnung der Forschungs- und Zuchtstation für Leguane auf der honduranischen Insel Uitila am 25. April 1998 sind alle Bereiche. des Projektes unter einem Dach vereinigt 
3.2. Zucht von Utila-Leguanen

Die Station auf Utila bietet die Möglichkeit, den Wildpopulationen durch gezielte Zuchtprogramme zu helfen. Zum einen sollen freilebende trächtige Weibchen vorübergehend gefangen werden, damit sie in speziellen Ablagevolieren (Abb. 5) ihre Gelege absetzen können, Durch künstliche Bebrütung der Eier und anschließende Aufzucht der Jungtiere über einen Zeitraum von sechs bis neun Monaten kann die Überlebensrate der Weibchen (Schutz vor Wilderern) und der Jungtiere (Schutz vor natürlichen Beutegreifern) deutlich erhöht werden. Zum anderen sollen permanente Zuchtgruppen gehalten werden. Alle Nuchzuchttiere werden wieder im natürlichen Lebensraurn auf Utila ausgewildert.

Die ersten Erfahrungen sind sehr ermutigend. Ende April 1998, also bereits gegen Ende der Eiablagesaison von C. bakeri, wurden vier trächtige Weibchen in die dafür eingerichtete Ablagevoliere gesetzt. 

 
Voliere Abb. 5
Voliere zur Zucht von Utila-Leguanen kurz vor Fertigstellung
 

Die angebotenen Eiablageplätze waren aus Hohlblocksteinen und Brettern konstruiert und mit einem krümelig-feuchten Sand-Erde-Gemisch gefüllt. Die Weibchen verhielten sich wenig scheu und nahmen die künstlichen Eiablageplätze problemlos an. Unmittelbar nach der Eiablage wurden die Tiere wieder an der Stelle ausgesetzt, an der sie drei bis fünf Tage vorher gefangen worden waren. Da die Weibchen gleich nach der Ablage wieder in den schützenden Mangrovensumpf zurückkehren und zudem ohne Eier wenig attraktiv für Wilderer sind, ist die Überlebenschance der von uns gefangenen Weibchen deutlich größer als die ihrer Artgenossen die sich ein bis zwei Wochen in den Strandbiotopen aufhalten.

Die Eier wurden unmittelbar nach dem Absetzen in einen elektrischen Brutschrank (Kunstglucke der Firma Jäger, Sachspende 1997) überführt und bei 28 - 32 °C (Temperaturschwankungen durch Stromausfälle bedingt) in Vermiculite bebrütet. Anfang August waren aus 26 der 28 Eier Jungleguane geschlüpft (Abb. 6), was als großer Erfolg zu werten ist, insbesondere in Anbetracht der provisorischen Verhältnisse während der Inkubation. Die Hälfte der ausgebrüteten Jungtiere wurde unmittelbar nach dem Schlupf im Mangrovensumpf freigelassen, die übrigen sollen 6-9 Monate aufgezogen werden. 

 
schlüpfender Utila-Leguan Abb. 6
Schlupf eines Utila-Leguans
 
3.3. Lebensraum, Lebensweise und Fortpflanzung von Ctenosaura bakeri

Für effiziente Schutzmaßnahmen sind umfassende Kenntnisse über die Biologie der betreffenden Tierart notwendig. Schwerpunkte der Freilanduntersuchungen sind Studien zu Habitatwahl, Populationsstruktur, Ernährung, Verhalten und Fortpflanzung.

Der Lebensraum von C. bakeri ist der Mangrovensupf Utilas, in dem tagsüber Temperaturen von 30 bis 35 °C herrschen, die nachts auf Werte zwischen 25 und 27 °C sinken. Die relative Luftfeuchtigkeit beträgt 70-80 % (tagsüber) bzw. 95-100 % (nachts). Mit Hilfe von automatischen Datenprotokollierern (sogenannten Tinytalks) werden seit zwei Jahren im Mangrovensurnpf Utilas Temperatur und relative Luftfeuchtigkeit in stündlichem Abstand aufgezeichnet, so daß wir recht konkrete Kenntnisse über das Mikroklima im Lebensraum des Utila-Leguans haben. 

 
Utila-Leguanweibchen Abb. 7
Trächtiges Leguanweibchen am Eiablageplatz
 

Der Utila-Leguan ernährt sich überwiegend von den recht salzhaltigen Blättern der Mangrovenpflanzen, verschmäht aber auch Insekten und Krabben nicht.

Die Paarungszeit von C. bakeri fällt in die Monate Januar bis März, während die Eiablageperiode von März bis Mai andauert. Zur Eiablage verlassen die trächtigen Weibchen den Mangrovensumpf, um zu geeigneten Eiablageplätzen zu wandern. Solche Plätze zeichnen sich durch hohe Sonneneinstrahlung und sandigen Boden aus und sind oftmals in Strandnähe zu fin den. Die Weibchen verbringen mehrere Tage mit Probegrabungen, bis sie die endgültige Nesthöhle fertiggestellt haben (Abb. 7). Diese besteht aus einem schräg ins Erdreich fahrenden, 40 - 60 cm langen Gang, der in 25 - 40 cm Tiefe in eine Nestkammer von 12 - 15 cm Durchmesser mündet. Nachdem das Weibchen sein 5 bis 15 Eier umfassendes Gelege abgesetzt hat, ver schließt es die Höhle wieder, wobei jedoch ein Luftraum über den Eiern verbleibt. Messungen an einem Eiablageplatz auf Utila haben ergeben, daß die Temperatur in einer Tiefe von 50 cm konstant bei 31,4 °C liegt, während sie in 25 cm Tiefe zwischen 31.1 °C und 33,3 °C schwankt. 1997 und 1998 wurden auf Utila die ersten Jungtiere von C. bakeri im Juni beobachtet.

3.4. Diversität der Herpetofauna von Utila

Die Tierwelt von Utila ist überaus vielfältig, wobei die Erfassung der Arten noch nicht abgeschlossen ist. Als wir 1994 mit den Untersuchungen auf Utila begannen, waren eine Frosch- und 17 Reptilienarten auf dieser Insel nachgewiesen. Heute kennen wir auf Utila vier Frosch- und 26 Reptilienarten, von denen zwei Echsen (Norops utilensis Köhler 1996 und Norops bicaorum Köhler 1996) neu für die Wissenschaft waren (Köhler 1996 a, b, Köhler 1998 b).

3.5. Umwelterziehung, Aufklärung

Die Aufklärung der Bevölkerung über die Bedrohung dieser nur auf "ihrer" Insel vorkommenden Leguanart ist entscheidend für den langfristigen Erfolg des Projektes. Den Einwohnern von Utila muß klar werden, daß diese Tierart unwiederbringlich verschwinden wird, wenn keine konsequenten Schutzmaßnahmen durchgeführt werden. Dies ist den Insulanern keineswegs selbstverständlich, da die Vorstellung verbreitet war, man könne "neue" Leguane vom Festland holen, sollten die Tiere auf der Insel aussterben. Alleinig durch ständige Aufklärung sind die Einwohner zu überzeugen, daß dieser einzigartige Leguan nur auf "ihrer" Insel lebt "and nowhere else in the world". Als öffentlicher Ausdruck dieser emotionalen Bindung sind die Umziige durch die Ortschaft Utila zu werten, die unter dem Motto "Schützt den Utila-Leguan" stehen und an denen jeweils mehrere hundert Personen, überwiegend Schüler, teilnehmen (Abb. 8)

Das Besucherzentrum der Station eröffnet neue Möglichkeiten: In der anschaulichen Austellung lernen Einheimische und Touristen die Lebensweise und Gefährdung des Utila-Leguans kennen. Die aktuellen Ausstellungen geben einen Überblick über die Aktivitäten des Projektes, veranschaulichen den Fortpflanzungszyklus von C. bakeri, präsentieren alle Amphibien- und Reptilienarten der Insel und informieren über die Bedrohung und den Schutz der Leguane in Mittelamerika. Ein Modell von Utila illustriert die Verbreitung der verschiedenen Lebensraumtypen auf der Insel.

Wir laden Schulklassen ein, um sie über die Tier- und Pflanzenwelt Utilas und deren Bedrohung zu informieren (Abb. 9). Neben Diapräsentationen wurden vor allem integrative Arbeiten mit den Schülern durchgeführt. Obwohl der Utila-Leguan im Mittelpunkt der Umwelterziehung steht, wurde bei den Unterrichtseinheiten vor allem auf das Müllproblem auf Utila eingegangen und versucht, konkrete Lösungsvorschläge zu erarbeiten. Die Schüler entwarfen mit Hilfe von Lehrern und Projektmitarbeitern Plakate, auf denen die Müllvermeidung als oberstes Ziel dargestellt wurde.

1995 hatte ein Fernsehteam des Südwestfunks das Schutz- und Forschungsprojekt begleitet und einen Dokumentarfilm über Utila und deren einzigartige Tier- und Pflanzenwelt gedreht. Dieser qualitativ und inhaltlich sehr wertvolle Beitrag wurde in zwei Folgen von je 30 Minuten im März in der Sendereihe "Abenteuer Überleben" (ARD) ausgestrahlt. Vereinbarungsgemäß hat der Südwestfunk eine spanischsprachige Version von diesem Dokumentarfilm produziert, die im September 1996 auf Utila öffentlich präsentiert und auch mehrfach in den beiden TV-Kabelkanälen der Insel gesendet wurde. 

 
rechts oben: Plakat / unten: Besucherzentrum Abb. 8
Motto des Umzugs "Schützt den Utila-Leguan"


Abb.9
Mit der Eröffnung der Station besteht nunmehr die Möglichkeit, Schulklassen einzuladen und den Kindern Mit Hilfe der Ausstellungen im Besucherzentrum Informationen über die Tier- und Pflanzenwelt Utilas und deren Bedrohung anschaulich zu vermitteln
 
3.6. Volontäre

Das "Schutzprojekt Utila-Leguan, Honduras" bietet für Volontäre vielseitige Aufgabenbereiche in der "IGUANA Research & Breeding Station" auf Utila. die von der Betreuung von Leguanen, über Mitarbeit bei der Feldforschung bis hin zu handwerklichen Aufgaben in und an der Station reichen. Die Mindestaufenthaltsdauer beträgt zwei Monate. Die Reisekosten müssen vom Teilnehmer selbst getragen werden, ein Zuschuß von seiten des Projektes ist aufgrund des sehr begrenzten finanziellen Spielraumes nicht möglich. Alle Votontäre werden in der "IGUANA Research & Breeding Station" untergebracht. Insbesondere für Studenten und Absolventen des Fachbereichs Biologie erscheint ein Volontariat auf Utila attraktiv, da sie dabei Erfahrungen bei Artenschutzarbeit und Feldforschung in den Tropen sammeln können. Natürlich steht die Mitarbeit an diesem Projekt nicht nur Biologen und Biologiestudenten, sondern jedem offen, der sich aktiv im Rahmen eines Artenschutzprojektes engagieren will.

4. Perspektiven

Insgesamt sind die bisherigen Erfahrungen sehr positiv. Die "IGUANA Research & Breeding Station" hat dem Projekt nicht nur grundlegende, neue Möglichkeiten eröffnet, wie z.B. die planmäßige Vermehrung des Utila-Leguans und die Mitarbeit von Volontären, sondern verleiht dem Schutzprogramm auch die notwendige Kontinuität und Langfristigkeit. Die breite Unterstützting durch die einheimische Bevölkerung auf Utila sowie durch zahlreiche Organisationen im In- und Ausland lassen hoffen, daß der Fortbestand des Utila-Leguans und der zahlreichen anderen einzigartigen Tiere und Pflanzen von Utila langfristig gesichert werden kann. Allerdings kann noch lange nicht "Entwarnung" gegeben werden. Im Gegenteil, die Bemühungen müssen in den kommenden Jahren weiter verstärkt werden, wenn das Langzeitziel erreicht werden soll. Hierbei ist das Projekt neben der Trägerschaft durch zwei große Gesellschaften auf die Unterstützung weiterer Organisationen und vor allem auch von engagierten einzelnen Personen (Volontäre und Spender) angewiesen. In diesem Sinne möchte ich meiner Hoffnung Ausdruck verleihen. daß der BNA das "Schutzprojekt Utiia Leguan, Honduras" auch weiterhin so engagiert fördert.

Sie können dieses Artenschutzprojekt unterstützen:

Übernehmen Sie eine Leguan-Patenschaft: Mit Ihrer Spende von 100,- DM ziehen wir zwei Utila-Leguane auf und entlassen sie nach sechs bis neun Monaten in die Natur. Viele Junggtiere sterben im natürlichen Lebensraum durch Urnweltfaktoren und Freßfeinde. Ihre Überlebenschancen steigen. wenn sie vor der Auswilderung eine gewisse Größe und Widerstandsfähigkeit erreicht haben.

Mitarbeiter gesucht: Unterstützen Sie als Volontär (Mindestaufenthaltsdauer zwei Monate) unsere Projektarbeit in der "IGUANA Research & Breeding Station" auf Utila. Die Reisekosten müssen vom Teilnehmer selbst getragen werden. Natürlich steht die Mitarbeit an diesem Projekt nicht nur Biologen und Biologiestudenten, sondern jedem offen, der sich aktiv im Rahmen eines Artenschutzprojektes engagieren will.

Verfasser:
Dr. Gunther Köhler
Forschungsinstitut und Naturmuseurn Senckenberg
Sektion Herpetologie
Senckenberganlage 25
D-60325 Frankfurt a.M.
Spenden dringend benötigt!

Der Hurrikan "Mitch" hat große Teile Mittelamerikas vewüstet, wobei Honduras und Nicaragua besonders schwer getroffen wurden. Auch auf Utila sind die Auswirkungen dieser Naturkatastrophe zu spüren. Mit einer Spende können Sie dazu beitragen, daß sich das "Schutzprojekt Utila-Leguan" auch in diesen schwierigen Zeiten erfolgreich entwickelt.

BNA-Spendenkonto
Konto Nr. 12490402
Volksbank Bruchsal
BLZ 663 900 00

 

Danksagung

Mein Dank gilt den Personen und Organisationen, die das "Schutzprojekt Utila-Leguan, Honduras" unterstützen, insbesondere der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt von 1858 e.V. - Hilfe für die bedrohte Tierwelt (ZGF), Frankfurt a.M., und der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft (SNG), Frankfurt a.M., den Trägern des Projektes.

Der Bundesverband für fachgerechten Natur und Artenschutz e.V. (BNA), Hambrücken, und die Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde e.V. (DGHT) fördern das Projekt seit 1995 und somit wesentliche Starthilfe gegeben. Die Firma Peter Hoch, Waldkirch, hat das Projekt 1996 mit einem namhaften Betrag unterstützt und damit manche Vorhaben des Jahres 1996 überhaupt erst ermöglicht. Für die großzügige Unterstützung durch Sachspenden im Jahre 1997 danke ich folgenden Firmen: Grurnbach Brutgeräte GmbH, Aßlar; Jäger Bruttechnik, Wächtersbach; und Leica Vertrieb GmbH Bensheim. Der Zoologische Garten Halle hat dem Projekt fünf Datalogger als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt, die für die Freilanduntersuchungen und die Zuchtprogramme von großer Bedeutung sind.

Dank gilt auch Ing. Ana Patricia Martínez, Lic. Tomás Garcia und Lic. Carlos Romero von der honduranischen Naturschutzbehörde AFE-COHDEFOR (Tegucigalpa, Honduras) sowie Prof. Carlos Cerrato von der Universität Tegucigalpa (Honduras) für die freundschaftliche und effiziente Zusammenarbeit. 

 

Schriften:

Cooke, R.G. (1981): Los hábitos alimentarios de los indígenas precolombinos de Panamá. - Rev. Med. De Panamá 6: 65-89.

Fitch, H.S., R.W. Henderson & D.M. Hillis (1982): Exploitation of iguanas in Central America. - In: Burghardt, G-M. & A.S. Rand (Hrsg.): Iguanas of the world: 397 417.

Köhler, G. (1995): Freilandutersuchungen zur Morphologie und Ökologie von Ctenosaura bakeri und C. oedirhina auf den Islas de la Bahía, Honduras, mit Bemerkungen zur Schutzproblernatik. - Salamandra, Rheinbach 31 (2): 93-106.

Köhler, G. (1996 a): Schutz- und Forschungsprojekt Utila-Schwarzleguan. - BNA aktuell 1996 (1): 31-36.

Köhler, G. (1996 b): A new species of anole of the Norops pentaprion group from Isla de Utila, Honduras. - Senckenbergiana biol., Frankfurt a. M., 75 (l/2): 23-31.

Köhler, G. (1996 c): Additions to the known herpetofauna of Isla de Utila (Islas de la Bahía, Honduras) with a description of a new species of the genus Norops.- Senckenbergiana biol., Frankfurt a. M., 76 (l/2): 19-28.

Köhler, G. (1998 a): Das Schutz und Forschungsprojekt Utila-Schwarzleguan. Natur u. Museum, 128 (2): 44-49.

Köhler, G. (1998 b): Further additions to the known herpetofama of Isla de Utila (Islas de la Bahía, Honduras) with notes on other species, and a key to the amphibians and reptiles of the island. - Senckenbergiana biol., Frankfurt am Main 77 (2): 139-145.



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