Sachverständigengruppe
tierschutzgerechte Haltung
von Terrarientieren

 

 

Mindestanforderungen an die Haltung von Reptilien
vom 10. Januar 1997

 

Wer ein Tier hält, betreut oder zu betreuen hat, muß dieses seiner Art und seinen Bedürfnis­sen ent­sprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen; er darf die Mög­lichkeit des Tieres zu artgemäßer Bewegung nicht so einschränken, daß ihm Schmer­zen oder ver­meidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden (§ 2 des Tierschutzgesetzes).

 

Deshalb müssen vor dem Kauf eines Reptils Kenntnisse über die Biologie der betreffenden Art und die sich daraus ergebenden Haltungsanforderungen erworben sowie ein Terrarium für seine artge­mäße Haltung vorbereitet werden. Dem Erwerb von Nachzuchten ist grundsätzlich der Vorzug zu geben. Arten, die der fachlich informierte (sachkundige) An­fänger halten kann oder die nur der Spezialist halten soll, sind im Gutachten besonders gekenn­zeich­net. Alle nicht oder als „nur für den Spezialisten geeignet“ gekennzeichneten Arten sowie alle Chamäleons eignen sich nicht für den „Einstieg“ in die Reptilienhaltung.

 

Das Gutachten soll und kann das Studium entsprechender Fachliteraur nicht ersetzen und ist als alleinige Quelle für den Erwerb von Wissen über die Reptilienhaltung nicht geeignet.

 

Die Angaben im speziellen Teil entsprechen dem derzeitigen Erkenntnisstand; sie sollen in regel­mäßigen Abständen auf ihre Aktualität überprüft und erforderlichenfalls überarbeitet werden.

 

 

I.       Allgemeiner Teil

 

1.   Klimatisierung und Beleuchtung

 

           Reptilien sind wechselwarme (ectotherme) Tiere, deren Lebensfunktionen in hohem Maße von den Umweltbedingungen abhängen. Demzufolge ist eine den natürlichen Verhältnissen entsprechende Klimatisierung der Ge­hege für ihre erfolgreiche Pflege und Zucht von ent­scheidender Bedeutung. Um das zu gewährleisten, ist entsprechend der artspezifischen Be­dürfnisse in der Regel ein Tempera­turgefälle im Haltungssystem und eine Nachtabsen­kung der Umgebungstemperatur notwendig. Die Spann­breite dieser Minimal- und Maxi­mal­temperatur sowie die Vorzugstemperatur können sehr verschie­den sein; Hinweise dazu werden im speziellen Teil gegeben. Insbesondere muß berück­sichtigt werden, daß viele Reptilien thermoregula­torische Verhaltensweisen besitzen, die es ihnen ermöglichen, wäh­rend der Aktivität eine mehr oder weniger kon­stante Körpertemperatur (auch als „Betriebstemperatur“ bezeichnet) aufrecht zu erhal­ten.

           Für bestimmte Arten ist auch die mit Licht gekoppelte Strahlungswärme wichtig. Auf die Verwendung geeigneter Lampen/Leuchtstoffröhren und die sachgerechte Anbrin­gung ist zu achten (u. a. wegen Verbrennungsgefahr). Die Beleuchtungsintensität hat für die Aktivi­tät, die Färbung und die Gesund­heit Be­deutung.

 

           Zwei weiterere wichtige Faktoren für die Gesunderhaltung der Reptilien sind die Luft- und die Substratfeuchtigkeit. Einzelheiten sind im speziellen Teil dargelegt.

 

           Alle Umweltfaktoren sollen den natürlichen Verhältnissen der Herkunftsbiotope weitestge­hend entsprechen. Dabei muß berücksichtigt werden, daß nicht nur das Makroklima, d. h. die aus einem Klimaatlas gewonnenen Daten, sondern vor allem das Mikroklima, das mit­unter erheblich vom Makroklima abweichen kann, für die Gesundheit und das Wohlbe­fin­den entscheidend ist.

           Geeignete Geräte zur Messung von Temperatur und Luftfeuchtigkeit müssen vorhanden sein.

 

2.   Ernährung

 

           Zu gewährleisten ist eine der jeweiligen Art adäquate Ernährung. Das eingesetzte Fut­ter muß einen den Ernährungsbedürfnissen entsprechenden Gehalt an Vitaminen, Mine­ralien und Bal­laststoffen aufweisen. Für Möglichkeiten einer artgemäßen Wasserauf­nahme ist zu sorgen.

 

3.   Terrariengestaltung

 

           Die Gehegegestaltung bzw. die Infrastruktur des künstlichen Lebensraumes muß sich an den Bedürfnissen der zu pflegenden Art orientieren (z. B. Graben, Wühlen, Klet­tern, Schwim­men). Zu den wichtigsten Mindestausstattungen gehören:

 

           -    geeignetes Bodensubstrat in genügender Höhe,

           -    Versteckmöglichkeit,

           -    eventuell Wasserbecken, Badebecken,

           -    eventuell Klettermöglichkeiten (Felsen, Äste, Zweige) in geeigneter Größe und Di­men­sion,

           -    eventuell Bepflanzung zur Herbeiführung eines geeigneten Mikroklimas, als Ver­steck­möglichkeit u. a.,

           -    bei Haltung geschlechtsreifer eierlegender Weibchen spezielle Eiablagemöglichkeit.


 

            Sichtschutzeinrichtungen innerhalb eines Geheges oder zwischen einzelnen Gehegen kön­nen erforderlich sein.

 

4.   Vergesellschaftung

 

           Um sozialen Streß bei Paar- und Gruppenhaltung zu vermeiden, muß auf die natürliche So­zial­struktur geachtet werden, wobei im Terrarium jedoch nicht immer die natürliche Sozi­alstruk­tur, z. B. mit einem dominanten und mehreren rangniederen Männchen in einer Gruppe, möglich ist. Auch müssen indivi­duelle Unterschiede der Tiere bei der Vergesell­schaftung berück­sichtigt werden. Es kann er­forderlich sein, mehrere Futter­stellen ein­zu­richten.

 

           Eine Vergesellschaftung verschiedener Arten mit gleichen Biotopansprüchen ist mög­lich; die Tiere dürfen sich jedoch gegenseitig nicht negativ beeinflussen.

 

5.   Terrariengröße

 

           Allgemeingültige Angaben zur Gehegegröße können nicht gemacht werden. Die Maße sollten sich auf die Kopf-Rumpf-Länge, Körperlänge oder Panzerlänge beziehen und den natürlichen Bewegungsbedarf angemessen berücksichtigen. Im speziellen Teil werden dazu Richtwerte genannt.

 

           Sind bauliche Veränderungen zur Erfüllung der Richtwerte nötig, so ist dies bei der Festle­gung von Übergangszeiten entsprechend zu berücksichtigen. Bei größeren Um- und Neu­bauten ist von ca. 5 Jahren, von Planungsbeginn an, auszugehen.

 

6.   Pflege

 

           Eine artgemäße Pflege schließt Grundnormen der Sauberkeit und Hygiene, eine regel­mä­ßige Gesundheitskontrolle und erforderlich werdende Behandlungsmaßnahmen ein.

 

7.   Sonderbedingungen

 

           Für Quarantäne und Behandlung erkrankter Tiere sowie bei der Simulation von Ruhe­pha­sen und der Aufzucht von Jungtieren können besondere Haltungsbedingungen erforderlich sein.

           Für die vorübergende Haltung von Reptilien im Groß- und Einzelhandel sind die unter Punkt III.1 aufgeführten Ausnahmen bei der Raumzumessung und der sozialen Zusammen­setzung tolerierbar. Anforderungen an die Haltung im Rahmen von Reptilienbörsen sind unter Punkt III.2 dargestellt.

           Sonderbedingungen für die Haltung von Reptilien in Zirkussen und Schaustellungen, ein­schließlich Wanderschaustellungen, werden abgelehnt.


 

II. Spezieller Teil - Dauerhaltung

 

 

1.  Mindestanforderungen an die Haltung von Chamäleons

 

 

      Die nachfolgenden Empfehlungen gelten für die Pflege adulter Tiere. Sie sind sinngemäß für die Aufzucht juveniler Tiere anzuwenden, deren Ansprüche jedoch deutlich abweichen kön­nen.

 

      Für einen „Einstieg“ in die Reptilienhaltung sind Chamäleons nicht geeignet. Arten, die von Anfängern der Chamäleonhaltung gepflegt werden können und Arten, die nur von Speziali­sten gepflegt werden sollen, sind in der Tabelle gekennzeichnet.

 

      Anforderungen an Strahlungswärme, "Frischluftbedürfnis", Luftfeuchigkeit und Verträglich­keit sind für häufig gepflegte Arten in nachfolgender Tabelle zusammenge­faßt. Erläuterungen dazu sind den Legenden 1 bis 4 zu entnehmen.

 

      Die Terrariengröße wird auf Kopf-Rumpf-Länge bezogen und soll für bodenlebende Arten (Länge x Breite x Höhe) 4 x 4 x 2,5, für alle anderen Arten 4 x 2,5 x 4 betragen. Diese Raum­inhalte gelten für die Haltung eines Tieres. Für die Paarhaltung sind 20 % der Grundfläche zu­zugeben.

 



Art
*) **)


Strahlungswärme

s. Legende 1


Frischluftbedürfnis
s. Legende 2

 

Luftfeuchtigkeit
s. Legende 3


Verträglichkeit
s. Legende 4


Bradypodion damaranum


45


hoch


normal


Paar


Bradypodion fischeri


32


normal


normal


einzeln


Bradypodion gutturale


32


hoch


normal


Paar


Bradypodion karroicum


32


hoch


normal


Paar


Bradypodion ventrale
occidentale*


45


hoch


normal


Paar


Bradypodion pumilum*


32


hoch


normal


Paar


Bradypodion thamnobates


32


normal


normal


Paar


Calumma boettgeri


keine


unempfindlich


> 60%


Paar


Calumma brevicornis


32


normal


normal


einzeln


Calumma gallus**


32


unempfindlich


> 60%


einzeln


Calumma gastrotaenia


32/ohne


unempfindlich


> 60%


einzeln


Calumma globifer


32/ohne


unempfindlich


> 60%


einzeln/Paar

 


 


Art
*) **)


Strahlungswärme

s. Legende 1


Frischluftbedürfnis
s. Legende 2

 

Luftfeuchtigkeit
s. Legende 3


Verträglichkeit
s. Legende 4


Calumma hilleniusi**


32


normal


normal


einzeln


Calumma nasuta


32/ohne


unempfindlich


> 60%


einzeln/Paar


Calumma oshaughnessyi

 

32/ohne


unempfindlich


> 60%


einzeln


Calumma parsoni


32/ohne


unempfindlich


> 60%


einzeln /Paar


Chamaeleo calyptratus*


45


normal


normal


einzeln/Paar


Chamaeleo chamaeleon


45


normal


normal


einzeln


Chamaeleo dilepis*


45


normal


normal


einzeln


Chamaeleo gracilis*


45


normal


normal


einzeln

 

Chamaeleo ellioti*


45


hoch


normal


Paar


Chamaeleo hoehneli*


32


hoch


normal


Paar


Chamaeleo jacksoni*


45/32


hoch


normal


Paar


Chamaeleo melleri


45


hoch


normal


Paar/einzeln


 


Art
*) **)


Strahlungswärme

s. Legende 1


Frischluftbedürfnis
s. Legende 2

 

Luftfeuchtigkeit
s. Legende 3


Verträglichkeit
s. Legende 4


Chamaeleo johnstoni


32


hoch


normal


einzeln


Chamaeleo montium


32


normal


> 60%


einzeln


Chamaeleo quadricornis


32


normal


> 60%


einzeln


Furcifer antimena


45


normal


normal


einzeln


Furcifer campani


45/32


normal


normal


einzeln


Furcifer cephalolepis


45/32


normal


> 60%


einzeln


Furcifer lateralis*


45/32


unempfindlich


normal


einzeln


Furcifer pardalis*


45


unempfindlich


normal


einzeln



Furcifer petteri


32


hoch


normal


einzeln


Brookesia ebenaui


ohne


unempfindlich


> 60%


Paar/einzeln


Brookesia legendrei


ohne


unempfindlich


> 60%


Paar/einzeln


Brookesia minima


ohne


unempfindlich


> 60%


Paar/einzeln


Brookesia stumpfi


ohne


unempfindlich


> 60%


Paar/einzeln


 


Art
*) **)


Strahlungswärme

s. Legende 1


Frischluftbedürfnis
s. Legende 2

 

Luftfeuchtigkeit
s. Legende 3


Verträglichkeit
s. Legende 4


Brookesia superciliaris


ohne


unempfindlich


> 60%


Paar/einzeln


Brookesia thieli


ohne


unempfindlich


> 60%


Paar/einzeln


Rampholeon kersteni*


32


normal


> 60%


Paar/einzeln


Rampholeon spectrum


ohne


unempfindlich


> 60%


Paar/einzeln

 


 

 

      Legende 1

 

      Beleuchtung und Strahlungswärme

 

      Die Terrarien sind durch Tageslicht oder eine künstliche Lichtquelle zu beleuchten. Die Be­leuch­tungsdauer soll dem Tag-Nacht-Rhythmus angepaßt sein. Für die meisten Arten sind Ta­gestempe­raturen zwischen 20°C und 30°C erforderlich. Sehr wichtig ist für zahlreiche Chamä­leon-Arten eine starke Nachtabsenkung um 5°C bis 8°C. Ruhephasen verbunden mit Lichtent­zug und Tempe­raturabsenkung sind bei einigen wenigen Arten Voraussetzung für eine Repro­duk­tion. Darüber hinaus ist für viele Arten lokale Strahlungswärme erforderlich

 

      Legende 2

 

      "Frischluftbedürfnis"

 

      Einige Arten von Chamäleons reagieren sehr empfindlich auf die sich leicht in einem Terra­rium bildende "stehende" Luft. Dabei handelt es sich meist um ostafrikanische Hochlandarten oder um südafrikanische Arten. Sie benötigen ständig „Frischluft“ und werden deshalb am günstig­sten in Drahtkäfigen oder in Terrarien mit großen Lüftungsflächen gepflegt. Ausrei­chende Frischluft ist in einem Terrarium vorhanden, wenn etwa zwei Stunden nach Überbrau­sen des gesamten Terrari­ums die Feuchtigkeit nahezu vollständig verdunstet ist.

 

      Legende 3

 

      Luftfeuchtigkeit

 

      Bei den meisten Arten ist die Luftfeuchtigkeit von untergeordneter Bedeutung. Lediglich die Erdchamäleons der Gattungen Brookesia und Rhampholeon sowie einige regenwaldbewoh­nende Arten benötigen eine hohe relative Luftfeuchtigkeit (über 60%).

 

      Legende 4

 

      Verträglichkeit

 

      Die meisten Chamäleons sind Einzelgänger. Dem muß auch bei der Pflege Rechnung getragen werden. Nur wenige Arten können dauerhaft in Paarhaltung verbleiben. Die Verträglichkeit ist unter Aufsicht zu testen.

 


 

      Weiterhin sind folgende Anforderungen zu beachten:

 

      Ernährung

 

      Besonders wichtig ist eine adäquate Ernährung mit einem entsprechenden Gehalt an Mineral­stof­fen und Vitaminen. Deshalb sollte das Futter immer mit einem Vitamin-Mineralstoffge­misch ein­gestäubt werden. Genommen werden nur lebende Futtertiere wie Insekten und Klein­tiere. Man­che Arten nehmen auch pflanzliche Kost.

      Die Versorgung der Chamäleons mit ausreichend Wasser ist schwierig. Die Terrarien sollten täg­lich einmal mit Wasser überbraust werden und Tiere ab einer Gesamtlänge von 20 cm min­destens einmal wöchentlich Wasser aus der Pipette erhalten. Alternativ können Chamäleons auch täglich aus der Pipette getränkt werden.

 

      Terrariengestaltung

 

      Die typischen Baum- und Buschbewohner unter den Chamäleons benötigen zahlreiche Klet­ter­äste. Eine Bepflanzung ist empfehlenswert, für Regenwaldbewohner dringend erforderlich. Wegen ausgeprägter innerartlicher Aggressivität sollen die Seitenwände immer verkleidet sein, so daß kein Sichtkontakt zum Nachbarterrarium besteht.

 

      Dem Bodengrund kommt nur eine Bedeutung bei der Pflege von Erdchamäleons zu. Diese Tiere benötigen eine feuchte Erdschicht und eine ca. 5 cm hohe Laubschicht o. ä. als Ver­steckmöglich­keit.

 

      Ferner ist der Bodengrund für die Eiablage entscheidend. So sollten trächtige Weibchen der eier­legenden Arten in einem Terrarium mit einer ca. 3 bis 30 cm hohen Bodenschicht - abhän­gig von der Größe der Weibchen - gepflegt werden. Das Substrat sollte nicht zu hart und muß bei eierle­genden Arten für das Anlegen von Höhlen geeignet sein.

 

      Aufzucht

 

      Die Aufzucht der meisten Arten sollte einzeln in Kleinstterrarien erfolgen, wobei die Klimabe­dingungen der adulten Tiere nachempfunden werden sollten. Jedoch dürfen die Maximaltem­pe­raturen nie erreicht werden. Bei einigen Arten, insbesondere den zahlreichen lebendgebä­ren­den, empfiehlt sich auch eine gemeinsame Aufzucht in kleinen Gruppen.

 


 

2. Mindestanforderungen an die Haltung von Echsen (ausgenommen Chamäleons)

 

Die ca. 3.000 Echsenarten besiedeln mit Ausnahme der Antarktis alle Kontinente, wobei eine Art in Nordeuropa nördlich des Polarkreises vorkommt und andere Arten in Südamerika bis nach Feuer­land verbreitet sind. Von den Küsten bis in 4.000 Meter Höhe erstreckt sich die vertikale Vertei­lung, von den Wüsten bis zum tropischen Re­genwald reichen die Lebensräume. Es gibt un­terir­disch lebende Arten: Boden-, Baum- und Felsbewohner sowie Arten, die einen großen Teil ihres Lebens im Wasser verbringen.

 

Bei der Ernährung haben wir von rein carnivor/insectivor bis rein vegetarisch alle möglichen Über­gangsformen, wobei bei omnivoren Arten die Schwerpunkte je nach Angebot, Jahreszeit, Repro­duk­tionsstatus und Alter sehr unterschiedlich sein können oder müssen.

 

Bei der Klimatisierung der Gehege ist darauf zu achten, daß ein artspezifisches Mikroklima im Hal­tungssystem geschaffen wird mit Temperatur- und Feuchtigkeitsgradienten, die den Tieren eine ent­sprechende Auswahl bieten. Die Bedürfnisse können im Verlauf des Jahres recht unterschied­lich sein und sind auch von Alter, Reproduktionsstatus und Jahreszeit (z. B. Winterruhe, Ruhepha­sen bei tropischen Arten) abhängig. Obwohl Echsen in vielfältigen Lebensräumen vorkommen, lie­gen ihre während der Aktivität aufrecht erhaltenen Körpertemperaturen (auch als „Betriebstempe­ra­turen“ bezeichnet) aus physiologischen Gründen (Verdauung) in ähnlichen Berei­chen.

 

Nachfolgende Tabellen können nur Hinweise und Anhaltspunkte für eine artgemäße Haltung ge­ben. Abweichungen durch die Jahres- und Tagesrhythmik konnten nicht berücksichtigt werden. Die Werte der Gehegegröße gelten für 1,1 Tiere - wobei als Maßeinheit die Kopf-Rumpf-Länge (KRL) des Tieres ge­nutzt wurde -, bei solitär lebenden für ein Individuum. Unabhängig vom Ergebnis der Berechnungen wird die Mindesthöhe aus praktischen Erwägungen auf 2,0 m beschränkt. Die Maße der Grundfläche, bezogen auf die KRL, sind Empfehlungen, aber keine Festlegungen für die Flächengestaltung, die auch anders sinnvoll sein kann. Bei jedem weiteren Tier soll­ten 15 % der Grundfläche hinzukommen, wobei die natürliche Sozialstruktur zu berücksichtigen ist. Aufzucht, Winterruhe und andere Ruhephasen, Krankheiten und kurzfristige Abtrennung kön­nen zu Ände­run­gen im Haltungssystem führen, was im Zweifelsfall zu begutachten ist.

 

Die Lebensdauer bei einigen Arten ist angegeben, um zu zeigen, wie alt eine Art bei guter Pflege wird oder werden kann.

 


Name

 

(erreichbare GL)

 

Habitat-

ansprüche

z.T. Herkunft

Gehegegröße

für 1,1

(L x B x H)

in KRL

Grund-

temperatur

° C

Sonnenplätze lokal

° C

soziale

Zusammensetzung

(Lebenserwartung in Jahre, je nach Größe)

Bemerkungen / Besonderheiten

 

IGUANIDAE

 

 

 

 

 

 

 

 

Grüne Leguane

Iguana

(150 cm)

 

tropisch feucht bis halb­trocken (lokal), Baum­bewohner, Mittel- und Südamerika, südliche Antillen

mindestens

4 x 3 x 5 oder

5 x 3 x 4

25 - 30

45

1,x

(20)

geheiztes Wasserbecken, feuchtes Substrat, 1/2 der Kletteräste dicker als Körper

 

Schwarze Leguane

Ctenosaura

(bodenbewohnende

Arten)

(je nach Art 100 cm)

tropisch heiß, Trocken­wälder, Felslandschaften bis halbtrockene Regio­nen Mittelamerikas

5 x 4 x 3

30 - 35

45

1,x

(15)

obligate Verstecke, Klettermöglichkeiten

 

Schwarze Leguane

Ctenosaura

(baumbewohnende

Arten)

tropisch heiß, Trocken­wälder, Felslandschaften bis halbtrockene Regio­nen Mittelamerikas

5 x 3 x 4

30 - 35

45

1,x

(15)

obligate Verstecke und dicke Kletterbäume

 

Wirtelschwanzleguane

Cyclura

(je nach Art bis

120 cm)

tropisch heiß, Trocken­wälder, Felslandschaften bis halbtrockene Regio­nen Mittelamerikas, Bahamas, Große Antillen

5 x 4 x 3

30 - 35

45

x,x oder 1,x

(20)

Verstecke

 

Chuckwallas

Sauromalus

heiß, trocken, aride bis semiaride Stein- und Felsgebiete der Sonora­wüste „Baja California“

5 x 4 x 3 oder

5 x 3 x 4

25 - 30

45 - 50

1,x

(20)

obligate Verstecke, Felsaufbauten

 

Wüstenleguane

Dipsosaurus

 

heiß, trocken, aride bis semiaride Gebiete der Sonorawüste,

Bodenbewohner

5 x 4 x 3

25 - 30

50

1,1

(15)

obligat: Substrat zum Höhlengraben

 

Fidji-Leguane

Brachylophus

Fidji-Inseln, Pazifik, tropisch feucht, Baum­bewohner

 

mindestens

4 x 3 x 5 oder

5 x 3 x 5

25 - 30

45

1,x

(15)

geheiztes Wasserbecken, feuchtes Substrat, 1/2 der Kletteräste dicker als Körper

 

Basilisken

Basiliscus

tropisch feucht

4 x 3 x 5

oder 5 x 3 x 4

25 - 30

45

1,x

(5-8)

Wasserbecken mind. zweimal KRL

Kronenbasilisken

Laemanctus

tropisch feucht

4 x 3 x 5

oder 5 x 3 x 4

25 - 30

45

x,x

(8-10)

obligat: Bepflanzung, Zweige

Helmleguane

Corytophanes

Baumbewohner, feucht, Regen- oder Gebirgswäl­der

4 x 3 x 5

20 - 28

35

1,x

(8)

armdicke Stämme, Bepflanzung,

extrem hohe Luftfeuchtigkeit

Stachelleguane, Seiten­fleckenleguane, Kiel­schwänze u.a.

Sceloporus, Liolaemus, Tropidurus, Uta

Bodenbewohner aus den Trockengebieten Nord-, Mittel- und Südamerikas

5 x 4 x 4

20 - 25

45

1,1 - 1,x

(3-5 - 7-8)

 

s.o.

Liolaemus, Tropidurus

Bodenbewohner aus Gebirgen und südl. Ar­gentinien/Chile

5 x 4 x 4

20 - 25

40

1,1 - 1,x

(3-5 - 7-8)

grabfähiges Substrat, zum Teil feucht, Kletter­wände, Stämme, starke nächtliche Abkühlung

Halsbandleguane

Crotaphytus

steinige Trockengebiete USA, Mexiko

6 x 4 x 4

30 - 35

50

1,1 - 1,x

(8)

Klettermöglichkeiten, Verstecke

Taubleguane, Roll­schwanzleguane u.a.

Uma, Callisaurus, Hol­brookia, Leiocephalus

Bodenbewohner aus den Wüstengebieten und Sandregionen Nord-, Mittel- und Südamerikas

6 x 4 x 4

25 - 30

50

(3-5)

grabfähiges Substrat, Verstecke,

hohe Lichtintensität

Kleine Baumleguane

Urosaurus u.a.

Baumbewohner aus mehr oder weniger trockenen Gebieten

5 x 4 x 6

25 - 30

45

1,1 - 1,x

(4-6)

Stämme, Äste, Kletterwände, Verstecke, Substrat zum Teil feucht

Felsenleguane, Stachel­leguane

Petrosaurus, Sceloporus

Felsbewohner aus Troc­kengebieten

5 x 4 x 6

25 - 30

50

1,1 - 1,x

(8-12)

Kletterwände, Verstecke, Äste, Stämme, hohe Lichtintensität

Kielschwanzleguane, Rollschwanzleguane

Tropidurus, Leiocephalus

Bodenbewohner aus feuchten, subtropischen/

tropischen Gebieten

6 x 4 x 4

25 - 30

40

1,x

(3-5)

Verstecke, Äste, Stämme,

zum Teil feuchtes Substrat

Chile-Chuckwallas

Phymaturus

Hochanden zwischen Polsterpflanzen

5 x 4 x 3

20 - 22

35

1,x

feuchte Verstecke, starke Nachtabkühlung

Malachit-Stachelleguan

Sceloporus malachiticus

Baumbewohner aus feuchten Gebirgsregio­nen, Felsbewohner u.a.

5 x 4 x 5

oder 6 x 4 x 4

22 - 25

40

1,x

(8-10)

Stämme, Pflanzen, feuchtes Substrat, nächtliche Abkühlung

Madagaskar-Leguane

Oplurus spec.

Tropisch/subtropisch,

div. Habitate

6 x 4 x 4

oder 6 x 4 x 5

22 - 28

45

1,x

(10-12)

je nach Art Stämme, Kletterwände, Verstecke, grabfähiges Substrat

Madagaskar-Leguane

Chalarodon

 

8 x 5 x 3

25 - 30

50

2-4

sandiges, grabfähiges Substrat,

hohe Lichtintensität

div. Saumfinger

Anolis

 

Baum-, Busch-, Blattbe­wohner

 

 

Ausnahme:

kontinentale Regen-wald- und Gebirgs-wald­bewohner

6 x 6 x 8

25 - 30

 

 

 

18 - 25

45

 

 

 

35

1,x

(5-7)

 

 

1,x

(10-12)

 

 

Kletterwände, Stämme, Äste, Zweige, Pflanzen, feuchtes Substrat

 

div. Saumfinger

Anolis

Bodenbewohner

6 x 8 x 6

23 - 28

45

1,x

Pflanzen, Zweige, feuchtes Substrat

Buntleguane

Polychrus

Baum- und Buschbe­wohner

5 x 5 x 6

25 - 30

35

1,x (?)

(6-7)

Pflanzen, Zweige, feuchtes Substrat

Krötenechsen

Phrynosoma

Halbwüsten südwestl. subtropisches Nordame­rika/Mexiko

 

 

25 - 30

45

1,x

Ameisenfresser - Ersatznahrung

AGAMIDAE

 

 

 

 

 

 

 

Wasseragamen

Physignathus

Baumbewohner, tropi­sche Flußufer

mind. 4 x 3 x 5 oder 5 x 3 x 4

25 - 30

45

1,x

(15-18)

geheiztes Wasserbecken, ½ der Kletteräste dicker als Körper, feuchtes Substrat

Segelechsen

Hydrosaurus

Baumbewohner,

tropische Flußufer

mind. 4 x 3 x 5 oder 5 x 3 x 4

25 - 30

45

1,x

(15-18)

geheiztes Wasserbecken, ½ der Kletteräste dicker als Körper, feuchtes Substrat

Sieleragamen u. a.

Agama agama und Ver­wandte

tropisch/tropisch feucht

5 x 3 x 4

25 - 30

45

1,x

(6 - 10)

Wände und Stämme zum Klettern,

hohe Lichtintensität

Hardune

Stellio [spec.]

mediterran subtropisch, trocken

5 x 3 x 4

20 - 27

45

1,x

(8-10)

Wände und Aufbauten zum Klettern

Dornschwanzagamen

Uromastyx

trocken/heiß

5 x 4 x 3

25 - 30

50

1,1 - 1,x

(15-20)

Höhlen, hohe Lichtintensität,

grabfähiges Substrat

Bartagamen

Pogona/

Amphibolurus

trocken heiß

5 x 4 x 3

25 - 30

50

1,x

(10)

Höhlen, Kletterbäume, Aufbauten

Taubagamen

Ctenophorus,

Tympanocryptis u.a.

trocken heiß

5 x 4 x 4

25 - 30

50

1,1 - 1,x

(4-7)

grabfähiges Substrat

Bergagamen

Japalura

subtropisch

Boden- und Baumbe­wohner

5 x 4 x 5

25 - 30

45

1,1 - 1,x

Verstecke, Klettermöglichkeiten, Bepflanzung, nächtliche Abkühlung

Blutsaugeragamen und Winkelkopfagamen

Calotes und Gonocepha­lus

Busch- und Baum-

bewohner, tropisch

5 x 4 x 5

22 - 28

45

1,1 - 1,x

Kletteräste und Wände, Bepflanzung

Flugdrachen

Draco

Baumbewohner, tropisch feucht

 

25 - 30

45

1,1 - 1,x

 

Schmetterlingsagamen

Leiolepis

Bodenbewohner,

offene Stellen in tropi­schen Regionen

5 x 4 x 3

25 - 30

45

1,1 - 1,x

(10)

grabfähiges Substrat

Krötenkopfagamen

Phrynocephalus

Wüstengebiete Vorder- und Zentralasien

5 x 5 x 3

25 - 30

55

1,1 - x,x

(1,5 - 6)

 

grabfähiges Substrat, hohe Lichtintensität, nächt­li­che Abkühlung auf 10-15° C

LACERTIDAE

 

 

 

 

 

 

 

div. Eidechsen

Lacerta

Podarcis

Gallotia

mediterran gemäßigt,

trocken

 

6 x 4 x 4

 

23 - 28

 

45

 

1,1 - 1,x

(6-7 - 10-12)

 

Verstecke, Kletterwände und Äste

Kielechsen, Algyroides,
Kaukasuseidechsen, Lacerta saxicola-kom­plex

mediterran gemäßigt,

mäßig feucht

 

6 x 4 x 4

 

18 - 25

 

40

 

(1),x

(10-12)

 

zum Teil feuchtes Substrat

Schlangenaugen
Ophisops
Wüstenrenner
Eremias
Fransenfinger
Acanthodactylus

 

mediterran,

trocken

 

6 x 4 x 3

 

25 - 30

 

45

 

1,x

(4-5)

 

grabfähiges Substrat

ANGUIDAE

 

 

 

 

 

 

 

Blindschleiche

Anguis fragilis

gemäßigt, feucht

6 x 3 x 2

18 - 25

35

(15-20)

zum Teil feuchtes Substrat, Verstecke

Scheltopusik

u.a. Ophisaurus

mediterran

6 x 3 x 2

25

40

1,x

(15-20)

Verstecke, je nach Art feuchtes Substrat

Krokodilschleichen

Gerrhonotus

Barisia u.a.

gemäßigt

subtropisch

6 x 3 x 3

18 - 25

35

1,x

(15-20)

Verstecke, zum Teil feuchtes Substrat,

zum Teil Klettermöglichkeiten

XENOSAURIDAE

 

 

 

 

 

 

 

Krokodilhöckerechse

Shinisaurus crocodilurus

Bachrandbewohner,

südl. China

6 x 4 x 4,

davon ½ Wasser

20 - 25

35

1,1

(12-15)

Verstecke unter Wasser und an Land, Klettermög­lichkeiten, zum Teil feuchtes Substrat

 

SCINCIDAE

 

 

 

 

 

 

 

Blauzungen

Tiliqua

subtropisch/tropisch,

hauptsächlich

Trockengebiete

6 x 4 x 3

25 - 30

40

zum Teil sehr unverträg­lich, mitunter Einzelhal­tung

(20)

Verstecke, davon eines feucht

Schneckenskink

Tiliqua gerrardii

Baumbewohner,

tropisch

4 x 3 x 6,

4 x 4 x 5

25 - 30

40

1,x

(15)

hohe Luftfeuchtigkeit, feuchtes Substrat,

Schneckenfresser - Ersatznahrung

Tannenzapfenechse

Trachydosaurus rugosus

subtropische Trockenge­biete

6 x 4 x 3

22 - 28

40

x,x

(25)

Verstecke, davon eines feucht

Stachelskinke

Egernia

subtropisch,

trocken

6 x 4 x 3

25 - 30

45

1,x

(15-20)

Verstecke, Kletterwände, Äste

Salomonen-Wickel­schwanzskink

Corucia zebrata

tropischer Baumbewoh­ner

4 x 3 x 5

oder 5 x 3 x 4

25 - 30

40

1,1,x

(20)

Baumhöhlen, Verstecke, feuchtes Substrat, dicke Kletteräste ½ dicker als Durchmesser der Tiere

div. Glattechsen

Mabuya

Bodenbewohner

6 x 4 x 3

23 - 28

45

1,1 - 1,x

(7-8)

Verstecke, ein feuchtes Versteck

div. Glattechsen

Mabuya

Baum- und Felsbewohner

4 x 4 x 5

4 x 3 x 6

23 - 28

45

1,1 - 1,x

(7-8)

Verstecke, Kletterwände und Äste,

Substrat zum Teil feucht

Berberskink u.a.

Eumeces algeriensis und Verwandte

mediterrane und vorder­asiatische Trockengebiete

6 x 4 x 3

23 - 28

45

1,1

(15-20)

Verstecke

Skinke

nordamerikanische Eu­meces

subtropisch, gemäßigt

5 x 4 x 3

25 - 28

45

1,1 - 1,x

(8-10)

Verstecke, zum Teil feuchtes Substrat

Erzschleiche u.a.

Chalcides und Scincus

mediterrane und subtro­pische Trocken-gebiete und Wüsten

5 x 4 x 3

25 - 28

45

1,1 - x,x

(8-10)

obligat: grabfähiges Substrat

Smaragdskinke

Dasia

tropisch feucht

4 x 4 x 5

25 - 28

40

1,1 - 1,x

Stämme, feuchtes Substrat, Kletterwände, Ver­stecke

andere Skinke

 

4 x 4 x 5

oder 5 x 4 x 4

 

 

 

je nach Herkunft mehr oder weniger trockenes oder feuchtes Substrat, Verstecke, Kletterwände, Stämme

 

GECKONIDAE

 

 

 

 

 

 

 

nachtaktive Arten

Mauergeckos

Tarentola

z.T. Diplodactylus

Oedura

Dickschwanzgeckos

kletternd,

aus Trockengebieten

6 x 6 x 8

22 - 28

35

1,1 - 1,x

(8-10)

Kletterwände, Verstecke

nachtaktive Arten

Leopardgecko

Krallengecko

Knopfschwanzgeckos

Eublepharis, Coleonyx, Nephrurus, Diplodactylus

Bodenbewohner, aus

Trockengebieten

4 x 3 x 2

22 - 28

35

1,1 - 1,x

(15-20)

grabfähiges Substrat, Verstecke,

ein feuchtes Versteck

nachtaktive Arten

Pazifikgeckos

Halbfingergeckos

Gehyra

Hemidactylus

 

Ausnahmen:

Gecko

Uroplates

Rhacodactylus

kletternd, aus

Feuchtgebieten

6 x 6 x 8

25 - 28

 

 

 

 

 

 

 

20 - 25

20 - 25

35

 

 

 

 

 

 

 

30

30

1,1 - 1,x

(6-8)

 

 

 

 

 

1,x  (15)

1,1  (15)

1,1  (25)

feuchtes Substrat, Kletterwände, Stämme, Ver­stecke

nachtaktive Arten

Nactus

z. T. Paroedura

Bodenbewohner, aus Feuchtgebieten

(tropisch)

4 x 3 x 2

20 - 25

35

1,1 - 1,x

(6-8)

grabfähiges Substrat, Verstecke

tagaktive Arten

Phelsuma

Lygodactylus

Gonatodes

Baum-, Busch-, Pflan­zenbewohner

6 x 6 x 8

25 - 30

40

1,1 - x,x

(10-12)

Pflanzen, Kletteräste, Verstecke,

feuchtes Substrat

Quedenfeldtia, Ptyo­dactylus

Felsbewohner, tagaktiv, subtropisch trocken

 

6 x 6 x 8

20 - 30

40

1,1 - 1,x

(6-10)

Kletterwände, Verstecke, "Fels"aufbauten

CORDYLIDAE

 

 

 

 

 

 

 

Gürtelschweife, Plattgür­telechsen

Pseudocordylus

Cordylus

Platysaurus

 

Ausnahme:

Riesengürtelschweif

Cordylus giganteus

Fels- und Baumbewoh­ner, tropisch/subtropisch, Ost- und Südafrika

 

 

 

hochgelegene Grasstep­pen in Südafrika

5 x 3 x 4

 

 

 

 

 

 

5 x 3 x 3

22 - 28

 

 

 

 

 

 

20 - 25

45

 

 

 

 

 

 

35

1,x

(12-15)

 

 

 

 

 

x,x

(25)

Verstecke, Kletterwände

 

 

 

 

 

 

grabfähiges Substrat, bauen Höhlen

Schildechsen

Gerrhosaurus und Zono­saurus

tropisch und subtropisch, trocken

(- feucht)

 

5 x 3 x 4

25 - 28

45

1,1 - 1,x

(10-15)

Verstecke, Klettermöglichkeiten

VARANIDAE

 

 

 

 

 

 

 

Varanus

baumbewohnend

tropisch

z.B. Pazifikwaran, Sma­ragdwaran u.a.

Varanus indicus,

V. prasinus

(bis 140 cm)

tropische Regenwälder und Magrovenwälder

5 x 2 x 4

oder

4 x 2 x 5

25 - 30

45

Baumbewohner

meist einzeln,

sonst 1,1 bis 1,x

hohe Luftfeuchtigkeit, Verstecke, Klettermög­lichkeiten

Varanus

baumbewohnend

subtropisch

z.B. Buntwaran

V. varius

(bis 200 cm)

subtropische Regenwäl­der bis Trockenwälder

5 x 2 x 4

oder

4 x 2 x 5

25 - 30

45

Baumbewohner

meist einzeln,

sonst 1,1 bis 1,x

Verstecke, Klettermöglichkeiten

Varanus

bodenbewohnende Tiere aus Wüsten und Halbwü­sten

Wüstenwaran, Goulds­waran,

Austr. Riesenwaran

Varanus griseus,

Varanus flav